Nachdem wir das das letzte Mal nicht mehr geschafft haben, haben wir die Decke am nächsten Tag festgemacht. Noch schnell eine Rundung für eine der Lampen ausgeschnitten und die Platte erstmal mit doppelseitigem Klebeband in Position gebracht, um sie dann mit selbstschneidenden Schrauben direkt an den Holmen zu fixieren:

Danach weiter mit dem Bett: Um diesem ein wenig mehr Stabilität zu geben, haben wir ein Stützgerüst drunter gebaut – ganz simpel einen Rahmen, der quer unter den drei Bettlatten steht:

Was man auf dem Bild ein wenig erkennen kann, gibt es jetzt auch eine oberschenkelhohe Trennwand zwischen Fahrerhaus und hinten und man sieht auch schon das fertige Küchenregal auf der linken Seite.

Die gude Kischte, die wir beim letzten Blog gebaut haben, hat noch eine gute Runde Schleifpapier und Öl abbekommen (somit sind leider die Strichmännchen und co. doch weggekommen :D).

Weiter haben wir uns dann einem der wichtigsten Stücke eines jeden Campers gewidmet: Der Matratze. Coolerweise hatte ich schon Anfang September auf Ebay Kleinanzeigen nen Typ gefunden, der seine 1,40er Matratze einfach nur loswerden wollte und sie mir geschenkt hat. Bewaffnet mit alten, aber scharfen Messern, einem Messerschärfer und einem Edding haben wir sie dann angepasst an die Form meines Bettes (wohlgemerkt: Da ich nicht sonderlich groß bin, kann ich ja quer in dem Auto schlafen und die Fläche ist dann lediglich 1,75m lang).

Die Matte haben wir dann noch mit 80cm zu 46cm halbiert, damit wenn ich alleine unterwegs bin oder generell tagsüber, der kleine Teil weggeklappt werden kann, um die Fläche als Tisch zu nutzen.

Danke hier nochmal an meine liebe Mama, die aus dem alten Matratzenbezug zwei macht (und mich auch hoffentlich bei den weiteren Nähprojekten auch noch unterstützt) 😉

Noch hinzu kam eine Holzplatte an der Küchenwand, sozusagen als Spritzschutz, und es wird noch eine beschreibbare Tafel in der Schiebetür folgen (die schon zugeschnitten und bemalt ist, aber noch irgendwie befestigt werden muss). Den Spritzschutz und den ungefähren, langsam ersichtlichen Aufbau des Vans sieht man hier noch:

Wie im Titel schon erwähnt, ist somit die Grund-Konstruktion fürs erste fertig. Was man auf den Bildern noch nicht sieht, sind Vorhangschienen- und -drähte, teilweise schon ergraute Bauteile und die Holzlippe vor den Kisten unter der Küchenzeile, die verhindert, das diese rausrutschen – kleinere Sachen, die aber auch schon passiert sind 🙂

Jetzt fehlen eigentlich nur noch Polster, Vorhänge, hier und da ein wenig Öl auf Holz, eine Kücheneinrichtung und mein Camper ist bereit für den Einsatz.

Morgen gehts zur Zulassungsstelle, damit ich das Ding auch mal aus dem Garten fahren darf und dann als nächstes zum TÜV, das Auto zum Wohnmobil umschreiben lassen…

Man liest sich beim nächsten Mal

Lena Wagner, 17. Oktober 2018