Wie der Titel schon verrät, sind seit dem Tag an dem ich in Helsinki gelandet bin, mittlerweile schon unfassbare zwei Monate vergangen. Es hat sich aber überhaupt nicht so angefühlt wie zwei Monate, sondern einfach noch nicht so lang. Das heißt, es sind “nur” noch neun Monate übrig (und ich kann immer noch kein Finnisch).

Aber bevor ich jetzt schon in Trauer um die viel zu schnell vergehende Zeit versinke, erzähl ich jetzt erstmal, was seit dem letzten Blogbeitrag so passiert ist:

Ich hatte die letzten Wochen noch ganz normal Schule und letzten Freitag hat dann die Testwoche angefangen. In der Testwoche kommt man dann nur für einen Test in einem Fach pro Tag in die Schule und hat dann eben nur diesen einen Test. Die “Testwoche” ist sechs Tage lang und dann kommt es drauf an, in welchen Fächern man einen Test schreiben muss und dann kommt es normal schon vor, dass man einfach mal Tage frei hat. So ist das bei mir: Ich schreib nur in drei von den sechs Fächern, die ich habe, einen Test, was dann heißt, das ich letzten Freitag, morgen (also Mittwoch) und diesen Freitag einfach schulfrei hab 🙂 Am Montag hatte ich Deutsch (und das klingt jetzt einfacher als es war, da die Hälfte des Tests auf Finnisch war – Ja OK, wir durften Google translate benutzen, aber trotzdem war’s ein bissl stressig), heute hatte ich Englisch und am Donnerstag Mathetest.

Letzten Freitag, an dem ich ja schulfrei hatte, bin ich trotzdem um acht aufgestanden und bin dann erst mal mit Feli joggen und dann in die Stadt gegangen. Feli brauchte nämlich nach der erfolgreichen Zerstörung ihrere Wanderschuhe in Lappland ein neues Paar. Wir wurden aber leider nicht fündig. Am abend war dann die Party von meiner großen Gastschwester zum achtzehnten Geburtstag. Gekommen sind dann so ungefähr 20 Freunde von ihr und es wurde munter Fernseh-geguckt und dann später Kuchen gegessen (der mühevoll von meiner Gastma in Form eines Dinosauriers gebacken wurde und echt exzellent geschmeckt hat). So ca. um 21 Uhr bin ich dann mit Feli von der Feier abgedampft und sind zu ihr gefahren, wo wir dann erst mal schön eine Runde saunieren waren. Bei dem Versuch “Nachts im Museum” zu schauen, bin ich dann aber halb weggepennt.

Am nächsten Tag war Photographieren angesagt. Das heißt, Feli und ich haben uns meine Kamera geschnappt und sind rausgegangen, um die wunderschöne Herbstfärbung (finnisch: Ruska) einzufangen. Hier ein paar der Ergebnisse:

Dann wieder zuhause gabs erstmal Muffins und am nachmittag noch ein Floorballspiel. Josba (also die Heimmannschaft) hat 9:2 gewonnen. Erfolg auf voller Länge also 🙂

Zum Abendessen gabs dann ein Mehrgängeessen mit einem sehr sehr guten Schlammkuchen mit Vanilleeis zur Nachspeise.

Naja, bevor ich jetzt hier nur noch über das Essen schwärme, hör ich jetzt lieber mal auf und lass euch Leser da draussen wieder ein wenig Ruhe

29.09.2015 Lena